DRK-Ortsverein Schwetzingen
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DRK Schwetzingen

Kontakt

Tel.: 06202 929 626
Fax: 06202 929 629
BereitschaftsleitungDRK-Schwetzingen.de

DRK-Ortsverein Schwetzingen
Maximilianstr. 5
68723 Schwetzingen

Bürozeiten:
Donnerstags 09 - 11 Uhr

Bereitschaftsabend:
Mittwochs ab 19:30 Uhr
(außer während Schulferien oder Blutspendeaktionen)

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» DRK-Intern

Seit 1974 befindet sich der Ortsverein Schwetzingen unter dem Dach des ehemaligen städtischen Krankenhauses in der Maximilianstraße 5.

  • Aktiv werden - Mitmachen

    Abenteuer Menschlichkeit: Das Herz unserer Arbeit sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie leisten freiwillig und unentgeltlich viele Stunden wertvoller Arbeit im Dienste des Gemeinwohls.

    Wollen auch Sie mit uns zusammen die Gesellschaft mitgestalten? Sie benötigen dazu nicht viel. Mit ein bisschen Zeit, helfen Sie dort, wo es an Grundsteinen des Lebens fehlt. Die Vielfalt der denkbaren Aufgaben ermöglicht es Ihnen in vielen Fällen, auch ohne Spezialwissen oder Ausbildung sofort zu helfen. Ein Ehrenamt ist für Helferinnen und Helfer, wie für die Menschen in Notlagen gleichermaßen erfüllend.

    Wir suchen

    ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für folgende Aufgabengebiete:

    • Sanitätsdienste
    • Breitenausbildung
    • Spezialausbildung Technik und Sicherheit
    • soziale Dienste
    • Blutspende
    • Arbeit im Jugendrotkreuz

    Wir bieten

    • fundierte Aus- und Fortbildung
    • Versicherungsschutz
    • Arbeit in einem angenehmen Team
    • Zutritt zu Sport- und Großveranstaltungen im Rahmen des Sanitätsdienstes
    • Möglichkeit zum Wehrersatzdienst

    Wir wünschen uns

    • soziales Engagement
    • Teamgeist
    • Kontaktfreudigkeit

    Eine Mitgliedschaft im DRK ist für Ehrenamtliche völlig kostenfrei. Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie! Jeden Mittwoch, von 19:30 – 21:30 Uhr, ist unser Bereitschaftsabend.
    Schauen Sie doch einfach mal vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

  • Spendenkonto

    Kontoinhaber: DRK Ortsverein Schwetzingen
    IBAN: DE52 6725 0020 0025 0193 50
    BIC: SOLADES1HDB
    Kreditinstitut: Sparkasse Heidelberg

    Bei der Verwendung des Online-Spendenformulars  wählen Sie bitte den "Ortsverein Schwetzingen" aus.
    Oder nutzen Sie unseren vorausgefüllten Überweisungsträger zum Selbstausdrucken (PDF 183 KB)

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

  • Partner und Sponsoren
    • Werbedrom Cityprint Werbetechnik Hockenheim
      Vielen Dank für die Unterstützung bei unserer Fahrzeug Beschriftung
    • Sparkasse Heidelberg
      Vielen Dank für die Spende zur Anschaffung eines AEDs
    • Restaurant Artemis
      Vielen Dank für die Spende zur Anschaffung neuer Einsatzkleidung

    Dank der Unterstützung unserer Sponsoren konnten wir unter anderem folgendes anschaffen:
    Neue Dienstkleidung der Helfer/innen, neue Fahrzeuge inkl. Ausbau und Einrichtung, neue Handfunkgeräte, neue Sanitätstaschen, neue Kindernotfallkoffer & neue Notfallkoffer.

  • Geschichte

    In Schwetzingen wurde schon im Jahr 1884 eine Kolonne des Deutschen Roten Kreuzes ins Leben gerufen. In dieser Kolonne waren hauptsächlich Männer des sogenannten „Männerhilfsvereins , die im vorangegangenen deutsch-französischen Krieg von 1870/71 zusammen mit Frauen in Notlazaretten in den Zirkelsäälen des Schwetzinger Schlosses Verwundete beider Nationalitäten gepflegt hatten.

    Seit 1974 befindet sich der Ortsverein Schwetzingen unter dem Dach des ehemaligen städtischen Krankenhauses in der Maximilianstr. 5. 

    Von der Historie einer Idee bis zum DRK Ortsverein Schwetzingen

    Henry Dunant (* 8. Mai 1828 in Genf; † 30. Oktober 1910 in Heiden), geboren als Jean-Henri Dunant, war ein Schweizer Geschäftsmann und ein Humanist christlicher Prägung. Während einer Geschäftsreise wurde er Zeuge der erschreckenden Zustände unter den Verwundeten nach einer Schlacht zwischen der Armee Österreichs sowie den Truppen Piemont-Sardiniens und Frankreichs unter Napoleon III. Am Abend des 24. Juni 1859 kam Dunant nach der Schlacht am Schlachtfeld in der Nähe von Solferinos vorbei. Noch immer lagen etwa 38.000 Verwundete, Sterbende und Tote auf dem Schlachtfeld, ohne dass ihnen jemand Hilfe leistete. Zutiefst erschüttert von dem, was er sah, organisierte er spontan mit Freiwilligen aus der örtlichen Zivilbevölkerung, hauptsächlich Frauen und Mädchen, die notdürftige Versorgung der verwundeten und kranken Soldaten. In der Kleinstadt Castiglione delle Stiviere in unmittelbarer Nähe zu Solferino richtete er mit anderen Helfern in der Chiesa Maggiore, der größten Kirche des Ortes, ein Befehlshospital ein. Hier wurden etwa 500 der insgesamt etwa 8.000 bis 10.000 Verwundeten versorgt, die nach Castiglione gebracht worden waren.

    Wie er schnell feststellte, fehlte es an fast allem: an Helfern, an Fachwissen und an medizinischem Material und Verpflegung. Dunant und die seinem Aufruf folgenden Helfer machten bei ihrer Hilfeleistung keinen Unterschied zwischen den Soldaten hinsichtlich ihrer nationalen Zugehörigkeit. Berühmt für diese Einstellung wurde die Lösung „Tutti fratelli“ (ital. Alle sind Brüder) der Frauen von Castiglione.

    Über seine Erlebnisse schrieb er ein Buch mit dem Titel Eine Erinnerung an Solferino, das er 1862 auf eigene Kosten veröffentlichte und in Europa verteilte. Darin beschrieb er die Schlacht, das Leiden, und die chaotischen Zustände in den Tagen nach der Schlacht. Darüber hinaus entwickelte er in diesem Buch die Idee, wie zukünftig das Leid der Soldaten verringert werden könnte: Auf einer Basis von Neutralität und Freiwilligkeit sollten in allen Ländern Hilfsorganisationen gegründet werden, die sich im Fall einer Schlacht um die Verwundeten kümmern würden.

    In der Folge kam es ein Jahr später in Genf zur Gründung des Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege, das seit 1876 den Namen Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) trägt. Die 1864 beschlossene Genfer Konvention geht wesentlich auf Vorschläge aus Dunants Buch zurück. Henry Dunant, der danach aufgrund geschäftlicher Probleme und seines darauf folgenden Ausschlusses aus der Genfer Gesellschaft rund drei Jahrzehnte lang in Armut und Vergessenheit lebte, gilt damit als Begründer der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Im Jahr 1901 erhielt er für seine Lebensleistung zusammen mit dem französischen Pazifisten Frédéric Passy den ersten Friedensnobelpreis.

    In den Ländern des Deutschen Reiches erfolgte die Gründung von Rot-Kreuz-Gemeinschaften zunächst relativ unabhängig voneinander, meist auch unter anderem Namen. Am 12. November 1863 wurde der Württembergische Sanitätsverein als erste Nationale Rot-Kreuz-Gesellschaft auf dem Gebiet des späteren Reiches gegründet, als zweite folgte im Januar 1864 der Verein zur Pflege verwundeter Krieger im Großherzogtum Oldenburg.  Ein Großteil der Arbeit des Roten Kreuzes wurde am Anfang vor allem Frauen getragen (Vaterländischer Frauenverein). Am 25. Januar 1921 wurde in Bamberg das Deutsche Rote Kreuz gegründet, als eingetragener, rechtsfähiger Verein bürgerlichen Rechts und Dachorganisation der jeweiligen Landesvereine (Männer- und Frauenvereine) vom Roten Kreuz.

    Die Neuorganisation der deutschen Rot-Kreuz-Gesellschaften war notwendig geworden, um zahlreichen Angriffen von außen und innerorganisatorischen Problemen ein Konzept organisatorischer Geschlossenheit entgegenzusetzen. Insbesondere durch den Versailler Friedensvertrag vom 28.06.1919 waren die deutschen Rot-Kreuz-Vereine in eine ernste Krise gestürzt worden. Die darin angestrebte Abrüstung Deutschlands und die Entmilitarisierung des öffentlichen Lebens gefährdete die Existenz weiter Teile der Organisation, deren vornehmliche Aufgabe bisher in der mitärisch organisierten Vorbereitung auf den Kriegssanitätsdienst bestand. Die Satzung von 1921 versuchte diesen Problemen Rechnung zu tragen und dem Deutschen Roten Kreuz eine internationale und vorwiegend auf Friedensaufgaben orientierte Legitimationsgrundlage zu geben.

    Das DRK wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in der sowjetischen und der französischen Besatzungszone aufgelöst. In der amerikanischen Besatzungszone (heute der nördliche Teil von Baden-Württemberg, Bremen, Hessen und Bayern) konnte das DRK dagegen in seiner bisherigen Rechtsform der „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ weiterarbeiten, während in der britischen Zone und später auch in der französischen Zone DRK-Landesverbände als „eingetragene Vereine“ neu gegründet wurden.

    Das „Deutsche Rote Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“ als Bundesverband wurde am 04.02.1950 wiedergegründet. Kurze Zeit später wurde es durch die Bundesregierung als nationale Rot-Kreuz-Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, die Anerkennung durch das IKRK erfolgte am 25.06.1952.

    Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist die Nationale Rot-Kreuz-Gesellschaft in Deutschland nach den Genfer Abkommen und als solche Teil der internationalen Rot-Kreuz- und Rot-Halbmond-Bewegung mit Hauptsitz in Berlin. Mit knapp fünf fünf Millionen Mitgliedern ist es der zweitgrößte nationale Verband der Bewegung.