Entlastende Hilfen für Pflegende
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Entlastende Hilfen für Pflegende

Ein Großteil der Hilfe- und Pflegebedürftigen wird ganz oder teilweise von ihren Angehörigen, ihrer Familie versorgt und gepflegt. Manche Hilfebedürftigkeit beginnt mit der Übernahme des Einkaufs, dem Frühjahrsputz etc. und nimmt dann schleichend zu. In anderen Fällen kommt die Hilfebedürftigkeit überraschend auf die Angehörigen zu. Beispielsweise nach einem Schlaganfall muss die Frage, wie die Versorgung und die Pflege zukünftig sichergestellt werden kann, beantwortet werden.

Melanie Wolthusen-Röhn

Ansprechpartnerin

Melanie Wolthusen-Röhn

Tel.: 06201 602146
Fax: 06201 2559919
PflegeDRK-Mannheim.de

DRK-KV Mannheim e.V.
Ambulanter Pflege- und Betreuungsdienst
Marienplatz 1
69469 Weinheim

Wir zeigen Ihnen worauf es ankommt

Am wichtigsten ist es in solchen Situationen:

  • einen Überblick über die regional vorhandenen Entlastungs- und Unterstützungsangebote zu bekommen
  • zu klären, ob zu deren Bezahlung Leistungen der Krankenversicherung oder der Pflegeversicherung beantragt werden können
  • zu planen/abzustimmen, wann die Angebote zeitlich genutzt und wann die Familie unterstützt werden soll

Wie wir Sie entlasten:

  • Kostenfreie Kurse für pflegende Angehörige, in denen über die Pflegesituation gesprochen und nach Entlastungen gesucht werden kann. Das können bspw. die Vermittlung von Pflegetechniken, der Hinweis auf Pflegehilfsmittel oder ganz konkrete Tipps zum Umgang mit Betreuungssituationen sein. Manche Kassen finanzieren auch individuelle Schulungen in der häuslichen Pflegesituation.

    Aktuell haben wir, in Kooperation mit dem Förderverein Alzheimer e.V., eine
    Angehörigengruppe für pflegende Angehörige in Weinheim
    Jeden ersten Donnerstag im Monat von 15 bis ca. 16 Uhr
    im Haus Marienplatz, Marienplatz 1, 69469 Weinheim
    Nach einem kurzen Fach-Input, orientieren sich die weiteren Themen an den Wünschen der Teilnehmer. Dieses Angebot ist kostenfrei.
    Anmeldung bitte unter Telefon: 06201-2575881
  • Entlastungsangebote dienen auch der Förderung der Selbständigkeit des Pflegebedürftigen. So kann z.B. die Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten abgerufen werden.
  • 24 Stunden Sicherheit über den Hausnotruf.
  • Ambulante Pflege kann grundsätzlich oder in besonderen Pflegesituationen, wie bspw. dem Duschen und Baden, entlastend eingebunden werden.
  • Demenzkranke können stundenweise einzeln oder in Gruppen betreut werden, wenn Angehörige wichtige Termine wahrnehmen müssen. Neben Betreuungskreisen können dies auch Angebote der Tagespflege sein.
  • Sind längere Zeiten abzudecken, wie bspw. einem Urlaub, so kann die ambulante Verhinderungspflege in der eigenen Wohnung oder der Kurzzeitpflege in speziellen Einrichtungen oder in Pflegeheimen genutzt werden.

Wie geht es weiter?

Nehmen Sie bitte mit Ihrem Ansprechpartner, siehe oben rechts, Kontakt auf.